Die Rebsorten an der Mosel

Die Mosel zeichnet sich durch mineralische, fruchtige Weine mit moderatem Alkoholgehalt aus:

Riesling (61% der Rebfläche)

  • Wird als „Königin der weißen Reben“ bezeichnet
  • Wird seit dem Mittelalter an Mosel, Saar und Ruwer angebaut
  • Trauben reifen spät und ergeben feine, lebendige und elegante Weine
  • Duft und Geschmack erinnern an Apfel, Birne oder Kräuter


Müller-Thurgau (auch Rivaner genannt, 12,4% der Rebfläche)

  • Kreuzung aus Riesling und Madeleine Royale ist die zweitwichtigste Rebsorte
  • Weniger stark ausgeprägte Fruchtsäure
  • Trauben ergeben milde Weine
  • Frische, fruchtige und kräutrige Aromen

 
Elbling (6% der Rebfläche)

  • Weiße Rebsorte
  • Im mittelalter in ganz Deutschland weit verbreitet
  • Spritzig, frisch und unkompliziert

 
Weißburgunder (Pinot blanc genannt, 3,4% der Rebfläche)

  • Mutation des Spätburgunders
  • Geschmeidig, elegant und kräftig


Spätburgunder (oder auch Pinot noir; 4,3% der Rebfläche)

  • Eine der edelsten Rotweinreben der Welt
  • Fruchtig, elegant und komplex

 
Dornfelder (3,7% der Rebfläche)

  • Noch relativ junge Kreuzung aus Helfensteiner und Heroldrebe
  • Eine der wichtigsten Rebsorten Deutschlands
  • Kräftig, gerbstoffreich


Sonstige Rebsorten (9,2% der Rebfläche)

  • Auxerrois, Grauburgunder, Kerner, Chardonnay, Sauvignon blanc, Frühburgunder, uvm.